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Es ist wichtig, dass das Gebäude nicht zugedeckelt ist,
es schwebt gewissermaßen auf dem Rahmen und hält
einen Respektabstand zur Otto-Wagner-Station. Das sind 33
Meter, die unbebaut sind und unbebaut bleiben sollten. - Die
Nordfassade, die gleichzeitig eine Aussichtsfassade der Bibliothek
bildet und hinter der sich die schönsten Bibliotheksplätze
befinden, korrespondiert mit dem Wagner-Gebäude und will
mit diesem in eine Symbiose treten.
Und die Seitenflanken zu den Gürtelfahrbahnen?
Wie reagieren diese auf den Bauplatz?
Es ist dort sehr laut, eine Bundesstrasse, sehr stark befahren.
Das Gebäude reagiert dort introvertiert und stellt sich,
abgesehen von seinem schwebenden Charakter, als kompakter
Baukörper dar, der allerdings durch eine besondere, indirekte
Lichtführung innere Qualitäten entwickelt. Die Geschlossenheit
war mir genauso wichtig wie das Treppenmotiv. Beide Figuren
wurden von mir von Anfang an parallelgeführt. Die Bibliothek
soll einerseits eine Lichtführung haben, die sehr angenehm
wirkt, sie soll aber andererseits auch Geborgenheit vermitteln.
Es kapselt sich nach außen ab. Das ist auch notwendig
wegen des Schallschutzes. Durch die Mittelachse mit ihren
Lichthöfen und Blickmöglichkeiten wird die Beziehung
zur U-Bahn, zur Längsrichtung und zum Tageslicht freigespielt.
Wenn man zur Otto-Wagner-Station hinunter schaut, ist man
sich bewusst, wo man sich befindet.
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